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Ändern der Peer-Verbindungseinstellungen

Die Peer-Verbindungseinstellungen legen fest, auf welche Art die Netzwerkmitglieder eine Verbindung zu Ihrem Client herstellen können. Diese Verbindungsparameter können nur auf im Vollmodus ausgeführten Clients geändert werden.

Dieser Vorgang muss auf dem Client ausgeführt werden.

  1. Unter Windows klicken Sie auf System > Einstellungen. Auf einem Mac klicken Sie auf Hamachi > Preferences.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Einstellungen auf den Link Erweiterte Einstellungen unten auf der Seite, um die erweiterten Einstellungen anzuzeigen und bei Bedarf folgende Optionen zu aktivieren. Sie finden diese Optionen im Abschnitt Peer Connections.
    Option Beschreibung
    Authentifizierung Legt die Authentifizierungsmethode der Peers fest.
    IP-Protokoll-Modus Sie können festlegen, über welches Internetprotokoll Sie mit den anderen Peers kommunizieren möchten. Sie haben folgende Optionen:
    • Nur IPv6
    • Nur IPv4
    • Beide (Standard)

    Bei Verwendung des Modus Nur IPv6 gelten folgende Einschränkungen:

    • Windows XP unterstützt IPv6 standardmäßig nicht. Wenn Sie die Option Nur IPv6 bzw. Beide auswählen, werden Sie dazu aufgefordert, die IPv6-Funktion in Windows zu installieren und zu aktivieren.
    • Clients können nur dann einen Hamachi-Tunnel zum Anpingen bzw. Durchsuchen eines Peer-Computers aufbauen, wenn beide Clients die Verwendung desselben IP-Protokolls zulassen. Wenn Client A beispielsweise im Protokoll-Modus Nur IPv6 arbeitet, muss Client B entweder Beide oder Nur IPv6 nutzen, damit eine Kommunikation möglich ist. Diese Einschränkung gilt nicht für Chats und Sofortnachrichten.
    • IPv6-fähige Mac-Clients können Peer-Computer nur im AFP-Modus (Apple Filing Protocol) durchsuchen.
    Verschlüsselung Diese Option bietet Ihnen zusätzlichen Schutz vor dem Ausspionieren Ihrer Daten. In Firmennetzwerken wird der Einsatz der Verschlüsselung dringend empfohlen. Die Nutzung dieser Option kann zu einer geringfügig höheren CPU-Belastung sowohl beim Sender als auch beim Empfänger führen. Diese Option ist nur für im Vollmodus ausgeführte Clients verfügbar.

    Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

    1. Aktiviert: Standard. Dieser Client kann mit jedem anderen Client kommunizieren, der die Verschlüsselung aktiviert hat.
    2. Deaktiviert: Dieser Client kann mit jedem anderen Client kommunizieren, bei dem die Verschlüsselung deaktiviert ist.
    3. Jede: Dieser Client kann mit jedem anderen Client sprechen, unabhängig davon, ob die Verschlüsselung aktiviert oder deaktiviert ist.
    Komprimierung Wenn Sie diese Option wählen, wird die Übertragung großer Datenmengen beschleunigt. Die Komprimierung ist bei Verbindungen mit niedriger Bandbreite besonders nützlich. Diese Option ist nur für im Vollmodus ausgeführte Clients verfügbar.
    Datenfilterung Wenn Sie diese Option wählen, wird der von anderen Peers eingehende Datenverkehr gefiltert und ggf. abgewiesen. Sie haben die Wahl, ob Sie nicht vertrauenswürdige, nicht gesicherte, alle oder gar keine Daten blockieren möchten.
    Lokale UDP-Adresse Sie können eine optionale UDP-Adresse festlegen, die für den Verbindungsaufbau zu anderen Peers verwendet werden soll. Siehe auch Wie lege ich einen statischen Port für eingehenden Datenverkehr fest?
    Lokale TCP-Adresse Sie können eine optionale TCP-Adresse festlegen, die für den Verbindungsaufbau mit anderen Peers verwendet werden soll. Siehe auch Wie lege ich einen statischen Port für eingehenden Datenverkehr fest?
    mDNS-Namensauflösung aktivieren Wenn Sie diese Option wählen, wird die Multicast-DNS-Unterstützung zur Behebung von IP-Konflikten aktiviert.
    LLMNR-Namensauflösung aktivieren Wenn Sie diese Option wählen, wird die LLMNR-Namensauflösung (Link-Local Multicast Name Resolution) aktiviert, die eine zusätzliche Methode darstellt, um die Namen von Computern in Netzwerken ohne DNS-Server aufzulösen.
  3. Klicken Sie auf OK oder Anwenden, um Ihre Einstellungen zu speichern.